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Thema: Was macht ihr in der Ausbildung?  (Gelesen 10836 mal)
« am: 22. August 2007, 09:59:33 »
Bernd Offline
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Hallo,

ich mache zur Zeit zwar eine andere Lehre, überlege mir aber nach dieser eine neue als Berufskraftfahrer anzufangen.
Mich würde mal interessieren was ihr so zu euren täglichen Aufgaben im Betrieb gehört und was ihr in der Berufsschule alles durchnehmt?

Bernd
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« Antworten #1 am: 01. September 2007, 19:19:27 »
coniston Offline
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254371044 hab+ich+nicht auch+ned

öhm ja mach ich dann ma....

also erste woche war bei mir betriebsunterricht, da haben wir routenplanung gemacht, und auch schon rangierübungen so unter ne brücke fahren und anhänger dranne machen.

zweite und dritte woche war werkstatt sowas wie reifen wechseln und son dreck...

4te woche war ich beifahrer bei..... PUCHY  Grinsend soweit bis jetzt von mir ^^
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« Antworten #2 am: 21. Oktober 2007, 20:59:23 »
mensch
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Ihr werdet sehr schnell mitbekommen, dass eure "Ausbildung" nur ein Vorwand ist, um euch für einen Dumpinglohn (Ausbildungsvergütung) für den Spediteur arbeiten zu lassen. Ihr werdet 3 Jahre lang Verdienstausfall haben (Ausbildung bedeutet Einkommensverzicht) und am Ende werdet ihr für den "Ausbilder" viel Geld "reingefahren" haben ohne an dem Erfolg der Arbeit angemessen beteiligt worden zu sein.

Die ganze "Ausbildung" inklusive "Prüfung" bei der IHK ist eine Farce. Es würde sich eher rechnen, einen Führerschein auf Kredit zu machen und dann gleich bei einer Spedition anzufangen. Das Problem ist, dass die Spediteure lieber "Azubis" nehmen, um sie auszubeuten, was für sie bedeutet Geld zu sparen.

Eigentlich müsste man die "Ausbildung" in Frage stellen und die staatliche Anerkennung zurück nehmen. Die Transportwirtschaft verlangt bis heute nie nach "gelernten" Fahrern. Man beacte die Stellenausschreibungen. Verlangt wird "Fahrpraxis". Ob die im Rahmen einerf "Ausbiuldung" erworben wurde oder sonstwie ist den Arbeitskraftnehmern egal.
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« Antworten #3 am: 23. Oktober 2007, 20:23:34 »
Sebastian Hohm Offline
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78563011

Nenne mir doch mal bitte einen Beruf, in dem man in der Ausbildung nicht ausgebeutet wird und am Gewinn seiner Arbeitskraft beteiligt wird? Aber bitte mit Beispiel!

Ich übe den Beruf zwar auch nicht mehr aus und bin jetzt in der IT-Branche tätig, aber mir hat die Arbeit immer sehr viel Spaß gemacht. Während der Ausbildung und auch da nach. In der IT-Branche machen wir auch recht viel Geld und die AZUBIs müssen auch Überstunden kloppen, so fern sie über 18 Jahre alt sind und die bekommen auch nicht mehr Geld dafür.

Statt nur zu stänkern solltest du mal etwas konkreter werden, warum du so einen Groll auf diesen Beruf hast.
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Lebe Deine Träume, und träume nicht Dein Leben!
« Antworten #4 am: 26. Oktober 2007, 09:55:39 »
Techgeist Offline
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Also, ich lerne Zur Zeit den berufskraftfaher, in einer grossen spedition..
Und ich musste als erstes 6monate werkstatt machen(reifen wechsel; Aufbauten instandsetzen; Getriebe und motoren instandsetzen),
 dann war ich 6monate in dem fuhrpark (büro) (LKW Pflege; Disponieren der LKW zur Werkstatt) 
dannách war ich 6monate in der erfassung (Frachtbriefe erfassen)
und jetzt bin ich in der Disposition( nur über schulter geschaut) gewesen und und fahre seit mitt Mai,
also was einem alles in der Zeit vor dem Fahren beigebracht wurde war schon nicht schlecht nur nicht wirklich einmal gebraucht seitdem ich auf dem LKW sitze...
und hmm stunden mache ich wie jeder andere Fahrer auch also 40- 60stunde woche ist normal...
aber ey ok lohnmäßig kann ich mich genau so wie andere azubi beklagen hilft nur nicht.. davon wird es nicht mehr..
Hmm.. ist das echt dein wunsch den Beruf zu machen... keine freizeit.. keine hobbies... fst nie zu hause zu sein... also es kommt ne menge zu kurz von dem was man sonst nach der arbeit tut weil du gar nicht die möglichkeiten mehr besitzt es zu machen..so gross ist der innenraum eines lkw´s auch nun mal nicht... das ich zum beispiel meinem Hobby dem modellbau nachgehen könnte..
Und ich bin jetzt seit mitte Mai am Fahren und es hiess einst ich fahre mit einem Erfahrenden fahrer erstmal mit.. hmm nie wirklich passier... nie erkklärt bekommen wie man spesenzettel laufzettel/rollkarte korrekt ausfült.... hmm du solltest dir den beruf echt nocheinmal überlegen...
gruss
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« Antworten #5 am: 07. August 2008, 00:10:14 »
Johannes A. Offline
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das macht mir nun aber mut  Traurig
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« Antworten #6 am: 16. November 2008, 13:01:53 »
Markus Offline
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ich mache meine ausbildung in einem krandienst von der ausbildung her ist die arbeit relative esay von lernen her kann ich dir nur sagen das man da Praxis nichts für einen Berufskraftfahrer lernt
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« Antworten #7 am: 08. Dezember 2008, 23:31:20 »
Eyck Müller Offline
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also ich kann mich nicht beklagen,

ich wollte bis dato immer speditionskaufmann lernen jedoch hat mein stinknormaler real nicht viel bewirkt. nun bin ich seit august bei einer mittelgroßen spedition mit ca 200 lkws. nunja, wir sind 10 azubis. 2 inner werkstatt, 2 in lager frühschicht, 2 in lager spätschicht, 2 in fernverkehr, 2 im nahverkehr und das wechselt alle drei wochen. dieser plan geht bis januar. mittlerweile habe ich auch schon den adr schein, erste hilfe kurs, uvv , staplerschein und was man sonst noch so alles braucht. jetzt am wochenende hab ich den adr schein mit dem aufbaukurs tank bestanden.*freu* ja, jetzt noch bis zum 5. januar frühschicht im lager, urlaub und ab zur fahrschule. 3 wochen bei der deula in hildesheim. und anfang februar sitzt ich dann selber aufn bock! zwar erstmal als springer für urlaubende aber damit muss man sich abfinden. diese firma macht das jetzt zum 2ten mal und dafür finde ich das sehr gut organisiert. bis auf ein paar knalltüten die hier rumlaufen, ist auch die atmosphäre im unternehmen astrein.

ich bin jetzt zu dem entschluss gekommen, dass diese ausbildung, das beste war was mir passieren konnte. und wenn man vernünftig arbeitet, wird man auch vernünftig bezahlt. und die sogenannte ausbeute, kann man so auch nicht bezeichnen. guck dir dochmal an was die uns schon alleine fürn führerschein bezahlen, und jeder lehrgang den wir machen müssen (wollen) können wir kostenlos dran teilnehmen.
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« Antworten #8 am: 28. Dezember 2008, 18:00:34 »
Jens Offline
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Wer bei der Ausbildung von Ausbeutung redet, sollte sich mal am Kopffassen abgesehen davon wird es ab September 09 letztlich keine Bezahlbare alternative geben. Ich bin bei einer mittelgroßen bis großen Logistikdienstleister (ca. 400 LKW). Das Unternehmen bildet zum ersten mal den Beruf aus, genauso wie die Schule, es läuft relativ gut eigenlich. Sicher hier und da sind kleinere ungereimtheiten, wo grade auch wir Azubis gefragt sind uns damit auseinander zu setzen und verbesserungsvorschläge zu machen. Sicher die Ausbildungsvergütung ist nicht besonders hoch, aber immer noch höher wie im Handwerk und zusätzlich bekommen wir die Führerscheine, ADR....  bezahlt. Was roundabout in der Summe ab Sept. 09 einen Wert von round about 10 000 Euro ist, wenn man das mal durch die 36 Monate teilt sind das auch im Monat knapp 280 Euro. Abgesehen davon wird auch eine Menge Zeit investiert, zumindest wenn man sich vernüftig verhält wird einen viel Erklärt. Die Frage ist sicher werden wir das jemals wieder brauchen? Da bin ich geteilter Meinung zumindest solange wie das mit der Anrechnung auf die anderen Logistikberufe angerechnet wird, was aber wohl durchkommen wird. Das heißt man hat einige Alternativen die jemand der Führerschein und Schulungen gemacht nicht hat! Abgesehen davon geht es auch darum das wir verstehen lernen wieso z.B. ein Disponent so handelt. Die meisten wollen einen ja nicht ärgern zumindest wenn man mit den vernüftig umgeht. Sicher schwarze Schaffe gibt es überall....
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« Antworten #9 am: 27. November 2009, 12:44:51 »
Florian Klecker Offline
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Also mit dem ausbeuten kann ich auch nur sagen

Ich mache zu zeit eine Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker und da verdiene ich auch nich wirklich viel mehr und grade wenn ich geselle bin nichts.

Das geld was ich rein schraube das geht sowieso in die ausbildung. Alleine die Prüfung kostet 3000 euro

Ich werde diesen beruf auch nich weiter ausüben sondern werde jetzt auch noch ne Ausbildung zum BKf machen und wie die anderen schon sagen ausgebeutet wird man überall. Gut und mit dem stoff den man beigebracht bekommt ist es beim KFZ genau so. Wann muss ich jemals wieder Zylinder ausrechnen oder sonst irgend einen scheiß machen.
Also ich finde wenn man sich für den beruf sicher ist zu machen sollte man ihn machen und auserdem kommt es immer auf die firma an wie die das handhaben wenn man da welche hat die keine rücksicht nehmen ist es schei*** aber in der firma wo ich anfangen werde ist das nich so. Hab mit ein paar azubis gesprochen und die meinten das währe hammer geil da. Ist auch ein Größerer betrieb.
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« Antworten #10 am: 30. Januar 2010, 10:36:23 »
Bähring Claudia Offline
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Also ich mache die Ausbildung auch in einem mittelständigen Unternehmen, habe bisher im 1 Lehrjahr Disposition, Büro ( Erfassungen und Abrechnung ) gemacht sowie das ich auf dem 7,5 to. gefahren bin eine Woche mit jemand zusammen und dann alleine. Jetzt im 2 Lehrjahr mach ich derzeit den großen Führerschein und habe den ADR Schein bekommen. Schulisch geht es viel um Ladungssicherung und Motortechnik.
Ich für mich denke nicht das wir ausgenützt werden, dennn Führerschein, ADR Schein und auch das know how der anderen Mitarbeiter ist nicht zu unterschätzen und ich habe die Erfahrung gemacht das ich als Azubine immer zu jedem mit meinen Fragen kommen kann.
Meine 2 Vorgesetzten sind beide seit einen 1/4 Jahr Kraftverkehrsmeister.

 Smiley DEMNACH FÜR MICH LOHNT SICH DIE AUSBILDUNG  Smiley

Denn ich denke auch, klar das noch keiner nach Ausgebildeten fragt denn das Gesetz gilt noch nicht bis jetzt können die Leute noch so fahren !!! Das kommt aber noch wenn das mal vorbei ist und es sich rumspricht das Ausgebildete besser sind, da Sie Motortechnisch mehr drauf haben, in ladungssicherung besser sind ( was ein guter Vorteil bei einer Polizeikontrolle ist ) sowie Lenk- Ruhezeiten und das Arbeitszeitgesetz kennen, denn viele unserer "alten" Fahrer haben mit dem digitalen Kontrollgerät echt ihre Probleme.

Grüße PinkyBaby

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